Operative Gynäkologie

Was beinhaltet die operative Gynäkologie?

Behandlung Gynäkologie in BerlinUnter ambulanten Operationen verstehen wir die Zeit vor und nach einem operativen Eingriff. Durch die bekannte häusliche Umgebung verläuft die Heilung meist schneller und komplikationsloser.

 

 

 

 

Folgende Eingriffe kann unser Team ambulant durchführen:

 

Gebärmutterspiegelung

Diese Untersuchung ermöglicht uns, über den natürlichen Zugangsweg (die Scheide), mit einer kleinen Optik, ein direktes Bild des Inneren der Gebärmutter zu erhalten. Auf diese Weise können auffällige Befunde im Ultraschall, Schleimhautauswüchsen (Polypen), Fehlbildungen der Gebärmutter oder Blutungsstörungen erklärt werden, um dann mit der Ausschabung entfernt zu werden.

 

Gebärmutterausschabungen 

Eine Kürettage ist eine Ausschabung der Gebärmutter. Diese wird häufig durchgeführt, um die Ursache einer unregelmäßigen oder starken Regelblutung zu beheben. Bei der Untersuchung wird die Gebärmutterschleimhaut zur feingeweblichen Untersuchung abgetragen und eingesendet.

Eine Ausschabung erfolgt auch im Rahmen einer Fehlgeburt oder eines Schwangerschaftsabbruchs.

  • instrumenteller Schwangerschaftsabbruch
  • medikamentöser Schwangerschaftsabbruch bis zum 63. Tag

 

Gewebeentnahme am Gebärmuttermund

Als Konisation wird eine Gewebeprobeentnahme aus dem Gebärmutterhals bezeichnet, bei der das Gewebe kegelförmig mit der elektrischen Schlinge herausgeschnitten wird. Eine Probeentnahme am Gebärmutterhals dient oftmals dazu, eine Krebserkrankung festzustellen oder ausschließen zu können.

 

 

Kleine Operationen an der Vulva oder an der Brust 

Als diagnostische Exzision bezeichnet man das chirurgische Entfernen von Gewebe oder Gewebsteilen aus therapeutischen oder diagnostischen Gründen.

 

Sterilisation der Frau 

Nach abgeschlossener Familienplanung ist die Sterilisation der Frau – d.h. die operative Durchtrennung der Eileiter – eine der sichersten Methoden der Empfängnisverhütung. Sie sollten sich aber in Ihrer Entscheidung sehr sicher sein, da sich dieser Eingriff praktisch nicht wieder rückgängig machen lässt. Mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird die Durchtrennung der Eileiter vorgenommen und kann problemlos ambulant durch uns durchgeführt werden.

 

Folgende Eingriffe kann unser Team stationär durchführen:

Totale laparoskopische Hysterektomie (TLH)

Als TLH bezeichnet man die operative Entfernung der Gebärmutter mittels einer Bauchspiegelung (= Schlüssellochchirurgie). Bei Notwendigkeit der Entfernung der Gebärmutter wird dieses Verfahren mit kleineren Narben und geringen postoperativen Schmerzen von uns stationär durchgeführt. Der Aufenthalt in der Klinik beträgt in der Regel zwei Nächte.

 

Laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH)

Die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie ist ebenfalls die operative Gebärmutterentfernung mittels Bauchspiegelung (= Schlüssellochchirurgie). Im Unterschied zur TLH (s.o.) wird der Gebärmutterhals bei dieser Operation nicht mitentfernt.

 

Adnektomie

Unter Adnektomie versteht man eine ein- oder beidseitige operative Entfernung von Eileiter, Eierstock sowie dem umgebenden Bindegewebe.

 

Adhäsiolyse

Die Adhäsiolyse bezeichnet einen Eingriff, bei dem mittels einer Bauchspiegelung (= Schlüssellochchirurgie) Verwachsungen operativ gelöst werden.

 

 

Was gibt es zu beachten?

Operative GynäkologieBitte bedenken Sie, dass ein ambulanter Eingriff nur dann durchgeführt werden kann, wenn Sie anschließend abgeholt und 24 Stunden von einer Person betreut werden können.